4 Sterne, Allgemein, Fantasy, Reread

(Rezension) Evermore – Die Unsterblichen

Titel: Evermore – Die Unsterblichen

Autor: Alyson Nöel

Verlag: Goldmann

Seitenanzahl: 374

Kaufpreis: 8, 99 EUR

Erscheinungsdatum: 19. September 2019

Ever ist sechzehn Jahre alt, als sie ihre Familie bei einem Autounfall verliert – sie überlebt als Einzige. Seither hat sie sich von der Außenwelt zurückgezogen. Alles ändert sich jedoch, als sie Damen zum ersten Mal in die Augen blickt. Er hat etwas, was Ever zutiefst berührt und gleichzeitig irritiert. Seitdem sie dem Tod so nahe war, besitzt sie die Fähigkeit, die Gedanken der Menschen hören zu können. Nicht so bei Damen. Wer ist er? Und was will er ausgerechnet von ihr?

Alyson Noël ist eine preisgekrönte Autorin, die bereits mehrere Romane veröffentlicht hat. Mit ihren Serien »Evermore« und »Soul Seeker« stürmte sie auf Anhieb nicht nur die internationalen, sondern auch die deutschen Bestsellerlisten und eroberte unzählige Leserinnenherzen. Die Übersetzungsrechte für ihre Bücher wurden bisher in 35 Länder verkauft und auch die Filmrechte schnell vergeben. Alyson Noël lebt in Laguna Beach, Kalifornien.

Das Buch könnte so schlecht sein, wie nur irgendwie möglich, aber das Cover ist so unnormal schön, dass ich es trotzdem kaufen würde. Noch dazu hat es eine wichtige Verbindung zum Inhalt, aufgrund der roten Tulpe, die wegen ihrer Bedeutung einen riesigen Part in der Geschichte hat. Es wirkt etwas düsterer, als die Handlung tatsächlich ist, aber passt trotzdem ziemlich gut. 

Der Schreibstil der Autorin hat einen wirklichen Einfluss auf mich ausgeübt, und ist ein Hauptgrund, warum ich das Buch nochmal lese. Es lässt sich flüssig und leicht lesen, und reißt an manchen Stellen sogar echt mit. Leider sind diese Stellen eher selten, und werden dann von der theatralischen Art der Hauptcharakterin, oder eben doch dem etwas schlechter werdenden Schreibstil der Autorin etwas zerstört und ins Lächerliche gezogen.

Fazit

Nach einer langen Evermore Pause war ich am Überlegen, ob ich mir die Bücher nicht mal kaufen sollte, damit ich sie nochmal lesen kann. Obwohl ich das letzte Mal nicht sehr überzeugt von dem Weiterschreiten der Handlung war, muss ich sagen, dass der erste Teil trotzdem ziemlich gut ist. Die Schwächen, die mich damals skeptisch gestimmt haben, sind auch jetzt da, und ich bin gespannt, wie sich das mit dem zweiten Teil entwickelt – ob ich wieder genauso enttäuscht bin, oder dieses Mal vielleicht überrascht werde. Das Buch als einzelner Roman hat es geschafft mich trotz einigen Macken zu überzeugen, auch wenn er es definitiv nicht in meine Favoritenliste schafft, was ich irgendwie traurig finde,da ich die Idee, die dahintersteckt großartig finde.

4/5

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