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(Rezension) Die Brut – Sie sind da

Am Amazonas stirbt eine Wandergruppe. Kurz zuvor war ein merkwürdiges 
Summgeräusch zu hören. In Indien schnellen die Seismographen in die Höhe, 
doch es folgt kein Erdbeben.In China wird eine Atombombe gezündet. An-
geblich versehentlich. In Minneapolis stürzt ein Flugzeug vom Himmel. Im 
Wrack findet Agent Mike Rich eine verbrannte Leiche aus der etwas Schwar-
zes kriecht. Biologin Melanie Guyer erhält in Washington eine FedEx-Sendung. 
Ein mysteriöser Fund von den Nazca-Linien.


Das Cover ist ziemlich düster und wirkt auf den ersten Blick als wäre das Buch eine Art Dracula-Vampir-Roman. Von den Spinnenweben mal abgesehen. Die machen eigentlich ziemlich deutlich, dass die wichtigsten Figuren im Buch kleine Krabbeltiere sind. Ich finde das Cover passt sehr gut zum Buch, und ebenfalls super zum Genre, da es optisch keine Zweifel  lässt, dass es sich um einen Thriller handelt.

Der Autor schreibt aus der Erzählersicht, und wechselt von Kapitel zu Kapitel zwischen den Protagonisten, wobei auch einigen Personen, die überhaupt keine wichtige Rolle – beziehungsweise gar keine Rolle – im Buch haben, ein Kapitel gewidmet, was teilweise die Spannung nahm. Auf den ersten hundert Seiten ist bis auf den Tod der Wandergruppe nicht sehr viel passiert, aber danach baute sich langsam die Spannung auf, bis ich mich kaum vom Buch lösen konnte!
Ezekiel Boone das Pseudonym des Autors Alexi Zentner. Boone wurde in Kanada geboren, lebt heute aber in Ithaca im Bundesstaat New York in den USA. Dort wohnt er zusammen mit seiner Frau und seinen Kindern, sowie zwei Hunden, die ihm nur Beachtung schenken, wenn Boone kocht. Er hat größten Respekt vor Spinnen, ist aber trotzdem immer gerne draußen unterwegs. 

Eigentlich hatte ich beschlossen keine Thriller mehr zu lesen, da ich mit dem Gene eigentlich nichts anfangen kann, aber nachdem meine Schwester so von diesem Buch geschwärmt hat, und ich ohnehin ein großer Fan von Spinnen bin, beschloss ich es doch zu lesen. Insgesamt fand ich das Buch wirklich gut. Auch wenn es meine Erwartungen anfangs nicht erfüllt hat, hat es mich nach der Zeit für sich gewonnen und mich gespannt mitfiebern lassen. Einige Szenen waren etwas hart, da sich der Autor sehr bildlicher Sprache bedient, und es etwas blutig wurde, aber nach einer schlaflosen Nacht – die weniger der Angst, als dem Nervenkitzel zu verdanken war – war auch das Problem vom Fenster. Ein tolles Buch, mit mitreißender Handlung und coolen Charakteren! (die meisten..)


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