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(Rezension) Nalia – Tochter der Elemente – Der Jadedolch

Titel: Nalia – Tochter der Elemente – Der Jadedolch

Autor/in: Heather Demetrios

Verlag: dtv

Seitenanzahl: 470

Kaufpreis: 10, 95 EUR

Erscheinungsdatum: 13. Oktober 2017

Zum Buch

Luxus, Eleganz und der Glamour Hollywoods, das ist die Welt der 18-jährigen Nalia. Trotzdem ist ihr einziges Ziel zu fliehen. Denn sie ist eine Dschinn und als Sklavin des geheimnisvollen Malek Alzahabi auf der Erde gefangen. Ihre wahre Heimat ist Ardjinna, doch im Zuge eines grausamen Umsturzes wurde sie auf die Erde verschleppt. Sie dient Malek und ist an ihn gebunden, bis er seinen dritten Wunsch ausspricht. Doch das tut er nicht, denn er will sie keinesfalls gehen lassen. Er hat sich in sie verliebt. Dann taucht plötzlich Raif auf, Rebellenführer aus Ardjinna. Gegen ihren Willen fühlt sie sich unwiderstehlich zu ihm hingezogen. Er kann ihr Band zu Malek lösen. Doch das hat natürlich seinen Preis … 

Charaktere

Nalia ist die letzte Überlebende der königlichen Dschinn-Rasse Ghan Aisouri, nachdem ihre komplette Art durch die Ifrit, eine Rasse dunkler bösartiger Dschinn, ausgelöscht wurde. Jetzt lebt sie auf der Erde, bei ihrem Meister Malek, den sie mehr als alles andere hasst. Nalia trägt sehr viel Leid mit sich, so macht sie sich zum Beispiel für das Aussterben der Ghan Aisouri verantwortlich. Sie ist unglaublich stark und mutig, schließlich wurde sie als Kriegerin geboren – eine Herkunft auf die sie stolz ist. Ihr Verantwortungsgefühl gegenüber ihrem Bruder, der, da nur weibliche Nachkommen von königlichem Blut sind, und somit nur weibliche Nachkommen Ghan Aisouri sind, verschont wurde, aber dafür unter schrecklichen Bedingungen in einem Arbeitslager ist, ist wirklich rührend und lässt sie als Charakter noch sympathischer wirken.

Raif ist in die Fußstapfen seines ermordeten Vaters getreten und führt nun die Rebellion gegen die Ifrit an. Da sein Volk, die Djan, von Nalias Blutsschwestern unterworfen wurde, kann er sie absolut nicht leiden. In seinen Augen sind die Ghan Aisouri der Feind, aber auch in denen der Ifrit, und deshalb ist Nalia eine wichtige Verbündete. Er spielt die Rolle eines harten, entschlossenen Anführer, aber ist nun mal ein neunzehnjähriger Junge, der seinen Vater verloren hat und jetzt plötzlich für ein ganzes Volk verantwortlich ist. Auch wenn er sich äußerlich gegenüber Nalia sehr intolerant gezeigt hat, kann ich das gut nachvollziehen! Sein Charakter hat mir wirklich gut gefallen!

Die Geschichte wird aus Nalias Sicht erzählt. Anfangs hatte ich ein paar Zweifel bezüglich der Story, und war mir unsicher, ob es mir gefallen würde, aber nach wenigen Seiten schon habe ich problemlos in die Story reingefunden und mich von ihr mitreißen lassen! Besonders als alles dann seinen Lauf nimmt und auf das Finale zusteuert konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen!

Heather Demetrios lebt mit ihrem Mann in New York City, wenn sie nicht gerade in der Welt herumreist oder Zeit an imaginären Orten verbringt. Ursprünglich kommt sie aus Los Angeles, ist aber mittlerweile an der Ostküste zu Hause. Ihren Master-Abschluss in Kreativem Schreiben hat sie am Vermont College of Fine Arts gemacht. Sie ist die Gründerin von ›Live Your What‹, einer Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, jungen Leuten mit begrenzten finanziellen Mitteln Gelegenheit zum Schreiben zu geben.

Fazit

 Nachdem mich in letzter Zeit eher wenige Geschichten begeisterten, und ich viele relativ früh abgebrochen habe, war es schön, mal wieder von einer Story gefesselt zu werden! Nalia – Tochter der Elemente ist auf jeden Fall eine Reihe, die ich weiterverfolgen werde. Leider gibt es die deutschen Fortsetzungen nirgendwo zu kaufen, aber für mich ist es kein Problem sie auf Englisch zu lesen! Ich kann das Buch nur weiterempfehlen – wenn ihr euch diese Umstellung sparen wollt, kauft euch die Bücher besser gleich alle auf Englisch, das sieht auch im Bücherregal schöner aus!
4/5

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