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(Lesechallenge: Englisch) Frostblood

Titel: Frostblood

Autor/in: Elly Blake

Verlag: Hooder

Seitenanzahl: 572

Kaufpreis: 7, 99 EUR

Erscheinungsdatum: 4. Mai 2019

Zum Buch

Ruby is a Fireblood. In a land ruled by frost, her very existence is a crime. She’s spent her whole life in hiding. Until the day Frostblood soldiers raid her village and kill her mother. The day she swears to avenge her people. She must travel deep into the heart of the enemy, to the court of the Frost King, with only the mysterious warrior Arcus – a Frostblood rebel – by her side. But with alliances between flame and ice strictly forbidden, is Arcus friend or foe? Ruby will only have one chance to destroy the maniacal ruler who took everything from her. But she has no idea just how hot her fire will burn…

Charaktere

Ruby ist eine Fireblood. Sie hat die Gabe Feuer zu erschaffen und zu kontrollieren – theoretisch, denn ihre Kontrolle lässt zu wünschen übrig. Sie ist hitzköpfig, stur und verliert schnell mal die Nerven. Noch schlimmer kommt es, als sie den Verlust ihrer Mutter erleiden und für Monate in ein Gefängnis gesperrt wird. Obwohl die lange Zeit in einer Zelle enorm an ihren Kräften zerrt, ist Ruby stark, stärker als sie es glaubt. Einige Feinde des Frostkönigs sehen das genauso, weshalb sie sie befreien und trainieren. Obwohl Ruby ungeduldig und temperamentvoll ist, ist sie mir trotzdem sympathisch, gerade wegen ihrer Schwächen und Macken. Sie ist eine entschlossene und mutige Kämpferin, die im Laufe der Geschichte durchaus zeigt, was sie in sich hat!

Arcus ist ein Frostblood und hat die Gabe Eis zu kontrollieren. Zusammen mit einem weiteren äußerst straken Frostblood befreit er Ruby aus dem Gefängnis, um sie dazu zu trainieren, den König zu stürzen. Sein Glaube in ihre Fähigkeiten heißt aber nicht, dass er sie in irgendeiner Weise ausstehen kann. Zu Beginn ist ihre Beziehung zueinander eher… eisig. Arcus fürchtet sich vor ihrem Feuer, da er am eigenen Leib gespürt hatte, wie gefährlich ein Fireblood sein kann. Sein Gesicht ist von Narben entstellt, weshalb er sich niemals ohne Kapuze zeigt. Zuerst war ich unsicher, wie ich zu Arcus stehen sollte, da mir klar war, dass er sich eh in Ruby verlieben wird, nachdem diese ganze Hasstirade vorbei ist und die beiden endlich einsehen, was sie sich vorgemacht haben – wie es schließlich immer ist. Aber ziemlich schnell habe ich erkannt, dass Arcus ein bisschen anders ist. Klar, es ist genauso gekommen, wie ich es vorgesehen habe, aber dafür hat er mich auf eine komplett andere Art positiv überrascht!

Das Buch wird ausschließlich aus Rubys Sicht (Ich-Form) erzählt, was einen tiefen Einblick in ihre Denkweise gewährt. Nach dem Prolog und einem Zeitsprung von 5 Monaten, die die Protagonistin im Gefängnis verbringt, kommt Arcus relativ schnell ins Spiel und befreit sie von dort. Während ihrer Zeit in der Klosterkirche, in der ihr Training stattfindet, wird die Storyline erst mal auf Pause gesetzt, dafür liegt der Fokus aber auf der Entwicklung der Charaktere und besonders auf der entstehenden Beziehung zwischen Arcus und Ruby. Nach einem taktischen Disaster wird die Storyline weitergeführt und trennt die beiden, verdoppelt die Spannung und führt schließlich zu einem spektakulären Finale.
Elly Blake hat einen Abschluss in Literatur und hat sich nach dem Studium mit einer Reihe unterschiedlicher Jobs durchgeschlagen: Sie war Projektma-nagerin, Verkäuferin, Grafikdesignerin, Reporterin für ein lokales Wirtschaftsmagazin und Bibliotheksassistentin. Sie lebt mit ihrer Familie und einem Husky, der definitiv ein Frostblood ist, im südwestlichen Ontario, Kanada. 

Fazit

Auch wenn es mir in Fremdsprachen ein bisschen schwerer fällt, mich in Büchern zu verlieren, fand ich die spannenden Ideen von Frostblood wirklich beeindruckend und mitreißend! Obwohl einiges nach dem üblichen Muster ablief – Mädchen und Junge hassen sich, Mädchen und Junge lernen sich besser kennen, Mädchen und Junge verlieben sich – konnte die Geschichte dennoch durch einige einzigartige Elemente rausstechen und mich für sich gewinnen! Besonders, als die Geschichte langsam auf das Finale hinauslief, bekam ich von diesem Mix aus Altem Rom und Tribute von Panem Gänsehaut! Auch im Ende ließen sich, trotz der Spannung wieder einige Klischee-Faktoren finde, die meiner Meinung nach aber nur minimal gestört haben. 

5/5

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