4 Sterne, Allgemein, Thriller

(Rezension) Birthday Girl

Titel: Birthday Girl – Vier Freundinnen. Ein tödliches Geschenk.

Autor/in: Sue Fostin

Verlag: Penguin

Seitenanzahl: 480

Kaufpreis: 10, 00 EUR

Erscheinungsdatum: 09. Dezember 2019

Für ihren Geburtstag hat sich Joanne etwas ganz Besonderes ausgedacht: Sie lädt ihre drei besten Freundinnen zu einem Wochenende in eine abgelegene Hütte in den schottischen Wäldern ein. Und sie hat dafür ein Spiel vorbereitet. Denn was die anderen voneinander nicht wissen: Jede von ihnen verbirgt ein dunkles Geheimnis, und Joanne plant, jedes einzelne nach und nach zu enthüllen. Doch dann ist plötzlich eine von ihnen tot. War es ein Unfall oder Mord? Können die Freundinnen einander noch trauen oder hat das tödliche Spiel um die Wahrheit gerade erst begonnen?

Sue Fortin wohnt im Süden Englands. Sie ist verheiratet und hat vier Kinder. Wenn sie nicht gerade erfolgreiche Thriller schreibt, dann verbringt sie ihre Zeit am liebsten mit ihrer Familie an der südenglischen Küste. »Birthday Girl« ist der zweite Roman der Bestsellerautorin bei Penguin.

Charaktere

Carys ist eine vierzigjährige Witwe und Ich-Erzählerin des Buchs. Mit ihrem verstorbenen Mann Darren, der sich selbst erhängt hat, hat sie einen siebzehnjährigen Sohn namens Alfie. Seit seinem Tod leidet sie an Panikattacken, gegen die sie heimlich Tabletten nimmt.

Joanne ist verheiratet und hat Kinder. Sie liebt verrückte und aufwendige Überraschungen, und gibt dabei wenig acht auf die Gefühle anderer Leute. Zu ihrem vierzigsten Geburtstag „entführt“ sie ihre drei Freundinnen in eine verlassene Hütte ohne jeglichen Kontakt zur Außenwelt.

Zoe sich aufgrund einer Affäre ihres Mannes scheiden lassen  und ist umgezogen. So hat sie die anderen drei kennengelernt. Trotz ihrer unglücklichen Situation ist sie ein einziger Sonnenschein und sehr aktiv. Ihre fröhliche und kindische Art schien irgendwie fehl am Platz.

Andrea ist eine realistische und knallharte Businessfrau, die ein Fitnssstudio leitet und darin einige Kurse anbietet. Sie ist glücklich verheiratet und hat eine Familie, die jedoch kaum erwähnt wird. Ihr Ehrlichkeit und ihr pragmatisches Denken waren wirklich sympathisch.

Das Buch ist aus zwei Perspektiven geschrieben, aus der von Carys, der Protagonistin und aus der einer weiteren Person, die aber bis zum Epilog unbekannt war. Anfangs war der Schreibstil wirklich gut, auch wenn mir der Anreiz weiterzulesen etwas gefehlt hat, doch als die Geschichte dann ihren Lauf genommen hat, wurde es immer spannender und schließlich unmöglich aus der Hand zu legen. 

Als Design-Interessierte und kreative Person schaffe ich es nicht, nicht zu erwähnen, wie schlecht gemacht das Cover ist. Auf dem ersten Blick ist es ansprechend gestaltet, besonders die Kombination aus dem dunklen Hintergrund und dem knalligen Pink der Schrift sorgen für einen positiven Kontrast. Schaut man aber genauer hin, erkennt man, wie absolut grauenvoll die Frau auf dem Cover ausgeschnitten und eingefügt wurde, genau so schlecht wurden die Lichtverhältnisse angepasst. Aus  gestalterischer Sicht ist es ein Albtraum.

Fazit

Auf den ersten hundert Seite haben sich einige Zweifel bei mir eingeschlichen, da ich mich mit den Charakteren nicht so ganz anfreunden konnte, doch danach habe ich in das Buch reingefunden und mich mitreißen lassen. Es ist sehr viel anders gekommen als ich eigentlich erwartet hatte, aber nicht auf eine negative Weise. Das Finale habe ich im Fitnessstudio auf dem Laufband gelesen, da ich von dem Buch einfach nicht mehr losgekommen bin. Dennoch gab es einige kleine Schwachstellen, die die Handlung etwas unrealistisch wirken ließ.

4.5/5

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