3 Sterne, Abgebrochen, Allgemein, Fantasy

(Rezension) Die Traumdiebe

Titel: Die Traumdiebe

Autor/in: Cherie Dimaline

Verlag: Heyne>fliegt

Seitenanzahl: 303

Kaufpreis: 15, 00 EUR

Erscheinungsdatum: 01. März 2020

Kanada nach der Klimakatastrophe: Die Welt ist hart und unmenschlich geworden. Die Menschen haben die Fähigkeit zu träumen verloren. Nur die wenigen überlebenden Ureinwohner können es noch – und werden deswegen gnadenlos gejagt. Der 16-jährige Frenchie hat so seine ganze Familie verloren. Aber er hat eine neue gefunden: Träumer wie er, die gemeinsam durch die Wildnis des Nordens ziehen, immer auf der Flucht vor den Traumdieben. Ein paar Kinder und Jugendliche, einige Erwachsene und die wunderbare, rebellische Rose. Kann die Macht ihrer Geschichten und das Wissen ihrer Ahnen sie schützen?

Cherie Dimaline ist ein Mitglied der Georgian Bay Métis Gemeinschaft in Ontario. Sie hat bereits fünf Bücher veröffentlicht. Ihr Roman »Die Traumdiebe« wurde in Kanada zum Bestseller und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Cherie Dimaline lebt derzeit in Vancouver, wo sie an einer Fortsetzung der »Traumdiebe« arbeitet und an einer Filmadaption des Stoffes.

Charaktere

Schreibstil

Mit den Charakteren konnte ich mich leider überhaupt nicht anfreunden. Schon angefangen bei den Namen, bis hin zur Ausarbeitung der Persönlich-keiten (die meiner Meinung nach eher schwach war) war mir kein einziger sonderlich sympathisch oder sogar unsympathisch. Eher konnte ich keinen Bezug aufbauen. Zudem war die Be-ziehung zwischen den zwei Pro-tagonisten irgendwie peinlich/ unangenehm.

Der Schreibstil ist, ähnlich wie die Charaktere, ungenügend. Im Grunde konnte man der Ge-schichte gut folgen, aber es war eine Weile schwierig überhaupt eine Geschichte zu finden. Das Buch heißt „die Traumdiebe“, aber erst nach der Hälfte kam überhaupt mal das Thema träumen ins Spiel! Ich habe wirklich mehr erwartet. Bis es tatsächlich mal spannend wurde, hatte ich längst die Motivation verloren, weiterzulesen.

Das Cover ist schön und strahlt eine traurige Atmosphäre aus, die perfekt zum Inhalt und zur eigentlichen Idee passt. Auch für den Schauplatz der Geschichte ist das Design gut gewählt. Die schöne Feder, die oben auf dem Cover zu sehen ist, zeugt von der Kultur der Native Americans, derer die Protagonisten angehörig sind.

Fazit

Die Idee mit den Träumen fand ich wirklich spannend , doch die Umsetzung war eher kläglich. Ich hatte einen coolen Fantasy-Roman erwartet, aber das Fantasy kam hier leider zu kurz. Alles in allem war das Buch in Ordnung, aber vom Klappentext schließt man auf etwas Besseres, Spannenderes, und von Grund auf Anderes.Wirklich schade. „Die Traumdiebe“ ist der Inbegriff von nicht genutztem Potenzial.

3/5

2 Gedanken zu „(Rezension) Die Traumdiebe“

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