5 Sterne, Allgemein, Fantasy

(Rezension) Vicious – Das Böse in uns

Titel: Vicious – Das Böse in uns

Autorin: V. E. Schwab

Verlag: TOR

Seitenanzahl: 400

Kaufpreis: 16, 99 EUR

Erscheinungsdatum: 27. November 2019

Victor Vale und Eli Ever wollen sterben. Allerdings nicht, um tot zu bleiben, sondern um mit außergewöhnlichen Fähigkeiten wieder aufzuerstehen. Als junge, brillante Medizinstudenten wissen sie genau, was sie tun. Sie planen das Experiment minutiös ? und haben Erfolg: Beide kommen verwandelt wieder ins Leben zurück. Eli entwickelt eine erstaunliche Regenerationskraft und wird praktisch unsterblich, Victor kann anderen Schmerz zufügen oder nehmen. Was sie nicht unter Kontrolle haben, ist die Tragödie, die durch ihr Experiment ausgelöst wird. Denn Superkräfte allein machen keine Helden …

Victoria (V. E.) Schwab ist die Autorin der »Weltenwanderer«-Trilogie und der »New York Times«-Bestsellerserie »Vicious & Vengeful«. Sie wurde 1987 als Kind einer englischen Mutter und eines amerikanischen Vaters geboren und ist seitdem von unstillbarem Fernweh getrieben. Wenn sie nicht gerade durch die Straßen von Paris streunt oder auf irgendeinen Hügel in England klettert, sitzt sie im hintersten Winkel eines Cafés und spinnt an ihren Geschichten

Charaktere

Victor Vale ist Sohn eines berühmten Autorenpaars, das durch eine exklusive Reihe an Selbsthilfe Büchern bekannt wurde, und sich auch für nichts sonst interessiert – auch nicht für ihr Kind. Als Medizinstudent macht ihm ausschließlich sein Freund Eli Konkurrenz. Und als dieser eine bahnbrechende Theo-rie aufstellt will Victor der erste sein, der sie ausprobiert. Doch als dabei jemand zu Tode kommt, wird er verhaftet. Zehn Jahre später bricht er aus dem Gefängnis aus, um sich an Eli zu rächen. Denn er hat ihn verraten.

Eli Cardale ist ein Vorzeige-Student. Allein Victor kann hinter seine Fassade blicken, und das Dunkle in ihm sehen. Das ist es, was ihn an seinem Freund so fasziniert. Als Thema seiner Abschlussprüfung wählt Eli die Erforschung von Extra-ordinären – Menschen mit be-sonderen Fähigkeiten. Während der Arbeit an dem Projekt, erschließt er, wie man sie er-schaffen kann. Diese Erkenntnis ist nicht nur das Ende ihrer Freundschaft, sondern auch der Anfang einer katastrophalen Jagd, mit dem Ziel, zu töten. 

Schreibstil

Geschrieben ist das Buch in der dritten Person. Innerhalb der Geschichte gibt es sehr viele Zeitstränge (wirklich, sehr viele), die nach so gut wie jedem Kapitel wechseln, was mich anfangs ein bisschen durcheinander gebracht hat, aber ich habe mich schnell daran gewöhnt. Außerdem ist das Buch in zwei Teile aufgeteilt. Besonders gefallen hat mir die gewisse psychotische Atmosphäre, die die fehlende Menschlichkeit der EO’s sehr gut unterstrichen hat. Meiner Meinung nach ist dieser vibe mit ein Grund, warum das Buch von vorne bis hinten so spannend war. Ich konnte es kaum weglegen!

"Etwas stimmt nicht mit dir, etwas fehlt.
Spürst du es nicht? Ich schon", sagte Eli und
klang tatsächlich ängstlich. Victor war
enttäuscht. "Vielleicht hast du recht", sagte er. Er fühlte sich tatsächlich nicht mehr wie
früher. "Aber wenn mir etwas fehlt, dann ist es
bei dir genauso. Oder dachtest du, weil du
dich in Gottes Hände gelegt hast, dass er dich
vollkommen gemacht hat?" "Ja, das hat er",
sagte Eli, und drückte ab.
Kapitel 17
Seite 140
"Etwas stimmt nicht mit dir, etwas fehlt. Spürst du es nicht? Ich schon", sagte Eli und klang tatsächlich ängstlich. Victor war enttäuscht. "Vielleicht hast du recht", sagte er. Er fühlte sich tatsächlich nicht mehr wie früher. "Aber wenn mir etwas fehlt, dann ist es bei dir genauso. Oder dachtest du, weil du dich in Gottes Hände gelegt hast, dass er dich vollkommen gemacht hat?" "Ja, das hat er", sagte Eli, und drückte ab.
Kapitel 17
Seite 140

Fazit

Alles an der Geschichte ist einfach der Hammer. Die Protagonisten sind wirklich toll, auch wenn mir die Beweggründe von Eli, und seiner Partnerin mit der Zeit etwas auf die Nerven gingen. Dafür mochte ich Victors Verbündete umso mehr! Das Buch hat eine Leichtigkeit, mit der es sich unheimlich schnell lesen lässt, und reißt einen schon nach dem ersten Kapitel automatisch mit. Unnötig zu erwähnen, dass ich es nach einem Tag durch hatte!

5/5

Ein Gedanke zu „(Rezension) Vicious – Das Böse in uns“

Kommentar verfassen