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(Rezension) Das Spiel – Es geht um dein Leben

Titel: Das Spiel – Es geht um dein Leben

Autor: Jan Beck

Verlag: Penguin

Seitenanzahl: 480

Kaufpreis: 15, 00 EUR

Erscheinungsdatum: 27. 07. 2020

Als Mavie während einer Party auf ihr cooles, im Dunkeln leuchtendes Tattoo angesprochen wird, hält sie das für einen Scherz. Doch dann sieht sie es im Lichtstrahl der Tanzfläche mit eigenen Augen und gerät in Panik: Woher kommt der Skorpion auf ihrer Haut? Mavie ahnt nicht, dass das Zeichen sie zur Zielscheibe eines perfiden Spiels macht.

Zur gleichen Zeit übernehmen die Ermittler Inga Björk und Christian Brand den Fall einer brutal im Wald ermordeten Joggerin. Noch wissen sie nicht, dass dies erst der Anfang einer grausamen Mordserie ist. Und dass sie nur eine Chance haben, diese zu stoppen: Sie müssen die Seiten wechseln – und das tödliche Spiel mitspielen …

Jan Beck, 1975 geboren, ist das Pseudonym eines erfolgreichen deutschsprachigen Autors. Bevor er sich dem Schreiben widmete, arbeitete Jan Beck als Jurist. In seinem rasanten Thrillerdebüt »Das Spiel« lässt Beck seine Leser tief in die Abgründe der menschlichen Seele blicken. Wenn Jan Beck nicht gerade schreibt, verbringt er seine Zeit in der Natur, besonders gerne im Wald.

Charaktere

Im Buch kamen viele Charaktere vor, aber die Protagonisten waren Mavie, ein Schulmädchen, das von ihren Eltern misshandelt wird, Christian Brand (Ich hatte mal einen Lehrer, der genauso hieß), ein Polizist, der zwar ein paar außergewöhnliche Erfolge vorweisen kann, aber auch für viel Chaos und vor allem für Probleme sorgt, Inga Björk, eine Vermittlerin von Europol, die von Brand hört und mit ihm arbeiten will, und ein Journalist namens Werner Krakauer, der an Krebs leidet und vor seinem unausweichlichen Tod alles gibt, um ein letztes Mal eine krasse Story herauszubringen. Wirklich verbunden habe ich mich mit keinem von ihnen gefühlt. Am ehesten noch mit Mavie, weil sie in meinem Alter ist, aber irgendwie fand ich sie nervig und konnte dementsprechend wenig mit ihr anfangen. Genauso wenig haben mich die anderen angesprochen. Mir fehlt einfach der Bezug zu den Charakteren. 

Schreibstil

Der Autor schreibt in der dritten Person und wechselt nach fast jedem Kapitel zwischen der Sicht verschiedener Protagonisten und Nebencharakteren. In manchen Fällen wirkt so etwas gut durchdacht und sorgt für Spannung, aber – obwohl ich nicht leugnen kann, dass es tatsächlich etwas neugierig macht – mich hat das hauptsächlich gestört. Wie auch die Charaktere, fand ich den Schreibstil etwas überspitzt. Und obwohl sich das Buch relativ fließend lesen ließ, fehlte mir jedes Interesse weiterzulesen.

Einem spontanen Gefühl folgend, sah sie sich die Aufnahmen an und beobachtete einen Mann in Zivilkleidung, der sich angesichts des Wahnsinnigen, der unmittelbar in der Nähe durch die Gegend ballerte, auffallend abgeklärt verfiel. Was er dann tat, konnte sie zunächst nicht glauben. Es war so unfassbar, dass sie sich die Sequenz noch einmal ansah. Und noch einmal. Eine halbe Stunde später wusste sie alles über den Mann, was nötig war, und schmiedete einen neuen Plan. Ein Plan, der den Dimensionen und der Abartigkeit dieses Falls gerecht wurde. 

Kapitel 11
Seite 100

Fazit

Das Spiel basiert auf einer, von Grund auf interessanten und spannenden Idee, die aber  bei der Umsetzung leider einiges an Aufregung verloren hat. Spannung und Action sind vorhanden, aber können das Interesse an der Handlung nicht lange aufrecht erhalten. Letztendlich hatte ich einfach überhaupt gar nicht das Bedürfnis, das Buch weiterzulesen. Deshalb habe ich das Buch auf Seite 144 abgebrochen. 

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