5 Sterne, Allgemein, Dystopie, Fantasy

(Rezension) This Savage Song

Titel: This Savage Song (Deutsch: Dieses wilde, wilde Lied)

Autorin: V. E. Schwab (Victoria Schwab)

Verlag: Titan Books

Seitenanzahl: 408

Kaufpreis: 8, 39 EUR

Erscheinungsdatum: 07. Juni 2016

There’s no such thing as safe in a city at war, a city overrun with monsters. In this dark urban fantasy from acclaimed author Victoria Schwab, a young woman and a young man must choose whether to become heroes or villains—and friends or enemies—with the future of their home at stake.

Kate Harker and August Flynn are the heirs to a divided city—a city where the violence has begun to breed actual monsters. All Kate wants is to be as ruthless as her father, who lets the monsters roam free and makes the humans pay for his protection. All August wants is to be human, as good-hearted as his own father, to play a bigger role in protecting the innocent—but he’s one of the monsters. One who can steal a soul with a simple strain of music.

When the chance arises to keep an eye on Kate, who’s just been kicked out of her sixth boarding school and returned home, August jumps at it. But Kate discovers August’s secret, and after a failed assassination attempt the pair must flee for their lives.

Die 1987 geborene Autorin ist die Tochter einer Britin und eines Amerikaners. Sie hat an der Universität von St. Louis Film, Kunstgeschichte, Englisch und Kommunikationsdesign studiert und bereits währenddessen Bücherluft beim Jobben in einer Buchhandlung geschnuppert. Nachdem sie ihr Studium erfolgreich abgeschlossen hatte, war sie unter anderem als Personalchefin tätig. Ihre Werke publiziert sie sowohl als Victoria Schwab, diesen Namen nutzt sie vorwiegend für ihre Young Adult Romane, als auch als V.E. Schwab, welchen sie für ihre Erwachsenenromane verwendet. Victoria Schwab fühlt sich in Nashville, wo sie aufgewachsen ist, gleichermaßen zu Hause wie im Wohnort ihrer Familie im ländlichen Frankreich und in Edinburgh, wo sie ihr Herz beerdigte. Wenn sie an keinem dieser drei Orte anzutreffen ist, befindet sie sich auf Reisen rund um die Welt.

Charaktere

Kate ist die Tochter eines der beiden Oberhäupter von Verity. Zu ihrer eigenen Sicherheit hat ihr Vater sie aus der Stadt gebracht, doch nachdem sie es geschafft hat, von ganzen sechs Privatschulen verwiesen zu werden, lässt er sie endlich zurückkehren. Sie ist nicht böse, aber gefährlich und fest entschlossen, ihren Vater von sich zu überzeugen. Und ihr Vater ist kein guter Mann.

August ist ein Sunai. Ein Monster. Seine Art ist die seltenste von Dreien, und auch die mächtigste. Monster wie er, entstehen durch die schreck-lichsten Ereignisse, die größten Verluste. Vor nur vier Jahren, nachdem ein Junge sich selbst und viele andere Kindern in seiner Schule getötet hat, wurde er erschaffen. Dieser Horror verfolgt ihn bis heute. Er will kein Monster sein.

Kate ist die Tochter eines der beiden Oberhäupter von Verity. Zu ihrer eigenen Sicherheit hat ihr Vater sie aus der Stadt gebracht, doch nachdem sie es geschafft hat, von ganzen sechs Privatschulen verwiesen zu werden, lässt er sie endlich zurückkehren. Sie ist nicht böse, aber gefährlich und fest entschlossen, ihren Vater von sich zu überzeugen. Und ihr Vater ist kein guter Mann. Sie darf ihm keine Schwäche zeigen.

August ist ein Sunai. Ein Monster. Seine Art ist die seltenste von Dreien, und auch die mächtigste. Monster wie er, entstehen durch die schrecklichsten Ereignisse, die größten Verluste. Vor vier Jahren, nachdem ein zwölfjähriger Junge sich selbst und vielen anderen Kindern in seiner Schule das Leben genommen hat, wurde er erschaffen. Dieses Ereignis, der Grund seiner Existenz, verfolgt ihn. Er will kein Monster sein.

Selten habe ich mich so in Charaktere verliebt, wie in August. Er und Kate sind mir beide stark ans Herz gewachsen, aber ohne Zweifel ist er mein Favorit. Obwohl dieses „Monster will kein Monster sein und versucht gegen seine Natur anzukämpfen“ – Ding schon ziemlich ausgelutscht ist, schafft Victoria Schwab es, durch die Originalität ihrer Ideen und die atemberaubende Tiefe ihres Protagonisten, ihn von den anderen abzuheben und voR jeder Art Kitsch zu schützen. Besonders beeindruckend fand ich die Vielseitigkeit dieses Charakters. Im Laufe der Geschichte hat man so viele unterschiedliche Seiten von ihm gesehen, die trotzdem perfekt zusammenpassen. Er und Kate hatten eine tolle Chemie als Protagonisten und das obwohl es keine einzige romantische Annäherung zwischen ihnen  gab – zumindest noch nicht. 

Schreibstil

Der Anfang des Buchs dient dazu, die beiden Charaktere erst einmal kennenzulernen und sich mit der Ausgangssituation ihrer Welt auseinanderzusetzen. Es war ziemlich einfach, sich zwischen den Seiten zu verlieren, besonders weil es immer eine gewisse Spannung gab – es ist eine große Herausforderung, eine langweilige Stelle zu finden. Es wird sowohl aus der Sicht von August, als auch aus der von Kate erzählt, sodass man Einblicke in die Gedanken und Gefühle von beiden Protagonisten bekam, was es mir noch leichter gemacht hat, sie so ins Herz zu schließen. Die Autorin hat eine so fließende und faszinierende Art zu schreiben, dass das Buch viel zu schnell vorbei ist. 

Whatever he was made of – stardust or ash or death – would be gone. Not with a bang but with a whimper. In with gunfire and out with smoke. And August wasn’t ready to die. Even if surviving wasn’t simple, or easy, or fair. Even if he could never be human. He wanted a chance to matter. He wanted to live.

August
Seite 370

Fazit

Kennt ihr diese Bücher, die so gut sind, dass ihr nicht aufhören könnt zu lesen, aber zur gleichen Zeit in Panik ausbrecht, weil ihr zu schnell vorankommt? Die Monsters of Verity Reihe hat bloß zwei Teile und noch während ich das Buch gelesen habe, hatte ich ein erdrückendes Gefühl in der Brust – die schreckliche Ahnung, dass es bald vorbei sein wird und ich nichts dagegen tun kann. This Savage Song ist ein Buch, dass dich packt, mitreißt und total fertig zurücklässt. This Savage Song ist ein Erlebnis.

5/5

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