4 Sterne, Allgemein, Englisch, Fantasy

(Rezension) A darker shade of magic

Titel: A darker shade of Magic (Deutsch: Vier Farben der Magie)

Autorin: V. E. Schwab

Verlag: Titan Books

Seitenanzahl: 387

Kaufpreis: 8, 79 EUR

Erscheinungsdatum: 27. Februar 2015

Charaktere

Kell ist ein Antari. Sein eines schwarzes Auge markiert ihn als Einziger in London, der dazu in der Lage ist, Blutmagie zu wirken. Zumindest in seinem London. Diese Gabe erlaubt ihm nämlich, auch die drei anderen Welten zu betreten, die parallel zu seiner existieren. Mit 5 Jahren wurde er von der königlichen Familie aufgenommen, und wie ihr eigener Sohn großgezogen – auch wenn er sicher ist, sie sehen ihn eher als Waffe in ihren Händen. 

Lila ist ein Mensch. Sie stammt aus Grey London, in dem Magie nur eine nette Legende ist, die niemand ernst nimmt. Nur wenige wissen, oder ahnen, von den anderen Welten, in denen Magie alltäglich ist, und sie ist keine davon. Bis sie auf Kell trifft. Ohne Familie ist sie auf sich alleine gestellt, und hat gelernt, zu stehlen, um ihr Überleben zu sichern. Maskiert und verkleidet als Mann macht sie ihr London unsicher, mit dem Traum Piratin zu werden.

Kell fand ich schon von Anfang an Spitze. Genauso wie seinen Bruder Rhy, oder den gequälten Irgendwie-Bösewicht Holland. Mit Lila musste ich mich aber erst anfreunden. Anfangs wusste ich nicht, was ich von ihr halten sollte. Von Victoria Schwab bin ich es gewohnt, die männlichen Protagonisten immer zu bevorzugen, da sie ein Faible dafür hat, sie eins zu eins so zu erfinden, wie ich mir die perfekten Charaktere vorstelle. Letztendlich ist aber hat auch sie mir zugesagt, besonders, als sie beschlossen hat, Kells Ein-Mann-Team beizutreten – natürlich gegen seinen Willen. Auch die tatsächlichen Bösewichte, die grausamen Zwillingsherrscher von White London, sind meiner Meinung nach eine wirklich gute Ergänzung gewesen.

Schreibstil

Der Einstieg war ein bisschen verwirrend, da man sofort mit den verschiedenen Welten konfrontiert wurde. Da musste ich mich erst zurecht finden. Doch es hat nicht lange gedauert, bis sich alles in meinem Kopf geordnet hat, sodass ich recht schnell den Faden gefunden habe. Man braucht eben immer ein bisschen Gewöhnungszeit, um sich auf das geschehen einzulassen. Danach ließ sich alles ziemlich fließend lesen, mit spannender Action, diebischen Aktionen und natürlich einem Haufen Magie. Zwischendurch gab es einige Stellen, die sich etwas gezogen haben, doch die haben sich oft verflüchtigt um einer actiongeladenen oder dramatischen Szene Platz zu machen.

There was a time, ages ago, when our worlds were not separate. When doors ran between your world and mine, and others, and anyone with a bit of power could pass through. Magic itself could pass through. But the thing about magic ist that it preys on the strong-minded and the weak-willed, and one of the worlds couldn’t stop itself. The people fed on the magic and the magic fed on them until it ate their bodies and their minds and their souls.

Kell Maresh
Designer

Fazit

Obwohl A darker shade of magic nicht das beste Buch war, das ich von der Autorin gelesen habe, konnte es mich trotzdem begeistern. Besonders die Idee ist wahnsinnig cool und toll umgesetzt. Die Charaktere sind einzigartig und originell, wie ich es von der Autorin gewohnt bin, sodass es unmöglich war, sie nicht zu lieb zu gewinnen, nachdem ich ihnen erstmal eine Chance gegeben habe. Und dann das Finale. Super spannend und mitreißend. Ich bin schon positiv auf die Fortsetzung gestimmt, und freue mich auf neue Abenteuer von Kell und Lila.

4/5

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