4 Sterne, Allgemein, Englisch, Fantasy

(Rezension) The Dark Vault

Titel: The Dark Vault (The Archived & The Unbound)

Autorin: Victoria Schwab

Verlag: Hachette Children’s Books USA

Seitenanzahl: 704

Kaufpreis: 10, 99 EUR

Erscheinungsdatum: 14. August 2018

Each body has a story to tell, a life seen in pictures only Librarians can read. The dead are called Histories, and the vast realm in which they rest is the Archive. Mackenzie bishop’S grandfather first brought her here four years ago, when she was twelve years old, frightened but determined to prove herself. Now her grandfather is dead, and Mac has grown into what he once was: a ruthless Keeper, tasked with stopping often violent Histories from waking up and getting out. Because of her job, she lies to the people she loves, and she knows fear for what it is: a useful tool for staying alive.

Victoria “V.E.” Schwab is the #1 NYT, USA, and Indie bestselling author of more than a dozen books, including Vicious, the Shades of Magic series, and This Savage Song. Her work has received critical acclaim, been featured by EW and The New York Times, been translated into more than a dozen languages, and been optioned for TV and Film. The Independent calls her the “natural successor to Diana Wynne Jones” and touts her “enviable, almost Gaimanesque ability to switch between styles, genres, and tones.”

Charaktere

Mackenzie „Mac“ Bishop war bloß zwölf Jahre alt, als sie zu einem Keeper macht wurde. Seit vier Jahren hat sie zutritt zu den „Narrows“ und dem „Archiv“, um ausgerissene Histories wieder einzufangen und rechtzeitig zurückzubringen, bevor sie wahnsinnig werden. Der Einzige, der von dieser Aufgabe wusste, war ihr Großvater – der vor ihr Keeper war. Jetzt hütet sie dieses Geheimnis alleine. Sie nimmt ihren Job sehr ernst, was aber nicht heißt, dass sie nicht mal die Regeln bricht.

Wesley Ayers ist ein Verwandter von einer von Mackenzies Nachbarn, und öfter bei ihr zu Besuch, als bei sich daheim. Er ist in einer reichen Familie aufgewachsen – sein Vater ist jetzt mit einer Frau zusammen, die es nur darauf abgesehen hat – und möchte so wenig damit zu tun haben wie möglich. Mit seinen unwiderstehlichen Humor überspielt er seine Depressionen. Trotz dem eher klischeehaften Hintergrund, fand ich Wesley wirklich einzigartig. Er ist mir schnell ans Herz gewachsen.

Schreibstil

Der Einstieg in das Buch lief nicht ganz glatt. Am Anfang war das ganze Konzept der Geschichte noch nicht so verständlich, was für etwas Verwirrung gesorgt hat. Nachdem ich dann den Dreh raushatte, konnte ich mich besser auf das Geschehen einlassen und habe auch endlich verstanden, was passiert. Allgemein war das Buch etwas düster – nicht im Horror-Sinne, sondern eher im leicht melancholischen Sinne, doch das hat perfekt zu der Grundidee und auch zu der Ausführung gepasst. Der zweite Teil war ein wenig besser als der erste, obwohl beide eine ziemlich tolle Story geliefert haben. Gleichwohl fand ich, dass in beiden Fällen die finalen oder zumindest ausschlaggebenden Stellen zu kurz gehalten wurden. 

Every now and then, those separate lives, they intersect. Overlap. That’s when you have to be careful, Kenzie. Keep your lies clean, and your worlds as far apart as possible.

Da Anthony Bishop
Seite 125

Fazit

Ich habe mittlerweile schon eine von Victoria Schwabs Büchern gelesen, aber keines war auch nur ansatzweise so wie diese kurze Reihe. Das heißt allerdings nicht, dass ich The Dark Vault besser finde. Jedes ihrer Werke ist auf seine eigene Art unvergleichlich, was eines der Dinge ist, weshalb ich die Autorin so liebe. Hier hat mir die Idee und das Konzept des Archivs am besten gefallen. Allerdings hätte ich mir gewünscht, deutlich mehr davon zu sehen. Die Reihe wirkte irgendwie zu klein, zu kompakt, als wäre da Potential, das nicht ausgeschöpft wurde, was ich wirklich schade finde. Trotzdem habe ich die Bücher sehr genossen und weitere Charaktere gefunden, die mich begeistern.

4/5

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