5 Sterne, Allgemein, Dystopie, Englisch, Utopie, Zukunft

(Rezension) Thunderhead

Titel: Thunderhead (Deutsch: Scythe – Der Zorn der Gerechten)

Autor: Neal Shusterman

Verlag: Walker Books

Seitenanzahl: 514

Kaufpreis: 8, 69 EUR

Erscheinungsdatum: 1. Mai 2018

The Thunderhead is the perfect ruler of a perfect world, but it has no control over the scythedom. A year has passed since Rowan had gone off grid. Since then, he has become an urban legend, a vigilante snuffing out corrupt scythes in a trial by fire. His story is told in whispers across the continent.

As Scythe Anastasia, Citra gleans with compassion and openly challenges the ideals of the „new order.“ But when her life is threatened and her methods questioned, it becomes clear that not everyone is open to the change.

Old foes and new enemies converge, and as corruption within the Scythedom spreads, Rowan and Citra begin to lose hope. Will the Thunderhead intervene?

Or will it simply watch as this perfect world begins to unravel?

Neal Shusterman is the New York Times bestselling author of more than thirty award-winning books for children, teens, and adults, including the Unwind dystology, the Skinjacker trilogy, Downsiders, and Challenger Deep, which won the National Book Award. Scythe, the first book in his latest series, Arc of a Scythe, is a Michael L. Printz Honor Book. He also writes screenplays for motion pictures and television shows. Neal is the father of four, all of whom are talented writers and artists themselves.

Schon im ersten Teil hat der Autor zwischen den Kapiteln immer wieder Tagebucheinträge alter oder moderner Scythe eingefügt, um Einblick in gewisse Entwicklungen oder Gedanken zu gewähren, die auf die Geschichte Einfluss üben. Diesmal gab es nur Einträge des Thunderhead, wobei es sich eher um Gedanken handelt. Vermutlich steckt dahinter die Idee, auf die Entwicklung der künstlichen Intelligenz aufmerksam zu machen, die nicht nur zu denken und fühlen fähig ist, sondern sich immer noch weiter entfaltet.

Wie gewohnt wechselt der Autor öfter mal die Perspektive, was bei mehreren Protagonisten häufig der Fall ist. Diesmal kam es mir fast ein bisschen zu oft vor, sodass das Ganze an manchen Stellen ein bisschen langatmig wurde. Außerdem kam es zu vielen überraschenden Wendungen, bei denen ich mir manchmal unsicher war, was ich davon halten sollte. Natürlich haben diese im Großen und Ganzen einen außergewöhnlichen Plot ermöglicht, deshalb konnte ich darüber hinwegsehen, bzw. mich damit anfreunden. Das Finale hatte ein paar Überraschungen auf Lager, könnte aber spannender gewesen sein.

Even with the Separation of Scythedom and State, the scythedom’s actions often impact upon me as a meteor might crater the moon. There are times I am deeply dismayed at something the scythedom has done. Yet, I cannot take umbrage at the things that scythes do, any more than they can protest the things that I do. We work not in tandem, but back to back – and more and more often I find we are at cross-purposes.

The Thunderhead
Seite 226

Fazit

Alles in Allem war Thunderhead eine gelungene Fortsetzung, die aber dem ersten Band nicht das Wasser reichen kann. Es gab etwas mehr auszusetzen, als ich erwartet hatte, und es wurden meiner Meinung nach zu viele neue Sachen – seien es Charaktere, Orte, Gesetze, etc. – vorgestellt, die entweder schon früher, oder vielleicht sogar gar nicht, eingeführt hätten werden sollen. Trotzdem war es wirklich spannend Citra als Scythe Anastasia kennenzulernen und ihre Entwicklung zu verfolgen. Die Charaktere, die ich bereits aus dem ersten Band kannte haben alle tolle Richtungen eingeschlagen, die das Buch interessant und actionreich gemacht haben. 

4.5/5

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