4 Sterne, Allgemein, Englisch, Fantasy, LGBTQ+

(Rezension) The Lost Book of the White

Titel: The Lost Book of the White (Deutsch: Das verlorene Buch)

Autoren: Cassandra Clare & Wesley Chu

Verlag: Simon & Schuster USA

Seitenanzahl: 400

Kaufpreis: ab 7, 69 EUR

Erschienen: 01. September 2020

ISBN: 978-1-4814-9512-7

Life is good for Magnus Bane and Alec Lightwood. They’re living together in a fabulous loft, their warlock son, Max, has started learning to walk, and the streets of New York are peaceful and quiet—as peaceful and quiet as they ever are, anyway.

Until the night that two old acquaintances break into Magnus’s apartment and steal the powerful Book of the White. Now Magnus and Alec will have to drop everything to get it back. They need to follow the thieves to Shanghai, they need to call some backup to accompany them, and they need a babysitter.

Also, someone has stabbed Magnus with a strange magical weapon and the wound is glowing, so they have that to worry about too.

Fortunately, their backup consists of Clary, Jace, Isabelle, and newly minted Shadowhunter Simon. In Shanghai, they learn that a much darker threat awaits them. Magnus’s magic is growing unstable, and if they can’t stop the demons flooding into the city, they might have to follow them all the way back to the source—the realm of the dead. Can they stop the threat to the world? Will they make it back home before their kid completely wears out Alec’s mom?

Eine Fantasy-Ikone: Cassandra Clare ist ein Künstlername, unter dem unter anderem die Jugendbücher der »Chroniken der Unterwelt«-Reihe veröffentlicht wurden. 

Die Tochter US-amerikanischer Eltern wurde als Judith Rumelt in Teheran, Iran geboren. Die ersten Lebensjahre verbrachte sie in Frankreich, England und der Schweiz, bevor sie in Los Angeles und New York die Schule besuchte. Ihre ersten Gehversuche machte sie als Fan-Autorin.

Wesley Chu wurde 1976 in Taipeh geboren und wuchs dort zunächst bei seinen Großeltern auf. Er studierte Informatik und arbeitete danach u.a. im Bankwesen. Außerdem trat er im Fernsehen auf, arbeitete als Stuntman. 2013 wird sein Debütroman „The Life of Tao“ veröffentlicht, der den Auftakt einer Trilogie darstellt. Seit 2014 ist Chu hauptberuflicher Autor und blendet sein Publikum mit dem Stift (in Wahrheit mit dem Computer, aber die Metapher ist nicht so schön.)

Charaktere

Auch der zweite Teil der Eldest Curse Reihe handelt von meinem absoluten Lieblingspaar aus Cassandra Clares Unterwelt, Magnus und Alec. Die Idee, ihnen eine komplett eigene Buchserie zu geben, hat mein 2020 gerettet! Die Reihe spielt drei Jahre nach den Ereignissen der Chroniken der Unterwelt und die Charakterentwicklung ist deutlich herauszulesen. Alec und Magnus haben ein neues Kapitel in ihrem Leben erreicht, dass sie beide enorm einnimmt – die Elternschaft – und es bringt eine Seite von ihnen hervor, die man vorher nicht kannte. Ich habe es geliebt. Diese neue Konstante in ihrer Beziehung, ihr Sohn Max, bestärkt die absolut besten Eigenschaften der Beiden. 

Schreibstil

Wie ich es von der Autorin gewohnt bin, gab es sehr viel Action und Humor – von Letztem fast ein bisschen zu viel. Ehrlich gesagt hatte ich dieses Mal das Gefühl, dass Cassandra Clare die Balance zwischen Sarkasmus und Spannung etwas durcheinandergebracht hat, sodass der Ernst der Situation an manchen Stellen nicht angemessen rübergekommen ist. Trotzdem war das Buch natürlich spannend und mitreißend. Die emotionalen Stellen hatten allerdings deutlich mehr Gewicht, als die spannenden.

„Just keep it in mind. You‘re my heart, Magnus Bane. Stay unbroken, for me.“

Alec Lightwood
Seite 293

Fazit

Leider muss ich zugeben, dass „The Lost Book of the White“ einige Schwächen hatte. Der Schreibstil ist nur eine Sache, auch die Nummer Eins Feindin ist ein Problempunkt. Ich bin mir nicht ganz sicher, wie ich in Worte fassen kann, was an Shinhyun nicht stimmt, aber insgesamt ist sie einfach unsympathisch auf eine Art, die auch nicht bei einem Bösewicht passend ist. Sie nervt. Ihre Persönlichkeit ist das Äquivalent zu Nägeln, die über eine Tafel kratzen. Außerdem sind mir die Charaktere langsam zu einseitig. In den Chroniken der Unterwelt Büchern hatte jeder seine ganz eigene Persönlichkeit und Eigenschaften, die ihn ausmachten, aber hier sind alle gleich – nämlich ironisch und sarkastisch. Diese Vielfältigkeit fehlt mir. Dennoch hat das Buch Spaß gemacht und ist besonders für treue Schattenjäger Fans eine wundervolle und emotionale Fortsetzung der Abenteuer unserer Protagonisten.

4/5

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