4 Sterne, Allgemein, Englisch, Fantasy

(Rezension) Fire Blood

Titel: Fireblood

Autorin: Elly Blake 

Verlag: Hodder & Stoughton

Seitenanzahl: 416

Kaufpreis: 9, 19 EUR

Erscheinungsdatum: 08. Februar 2018

ISBN: 978-1-4736-3521-0

Titel: Fireblood

Autorin: Elly Blake 

Verlag: Hodder & Stoughton

Seitenanzahl: 416

Kaufpreis: 9, 19 EUR

Erscheinungsdatum: 08. Februar 2018

ISBN: 978-1-4736-3521-0

Ice and fire are still at war.

Ruby has defeated the tyrannous Frost King, and Arcus, the exiled warrior who captured her heart, has taken his rightful place as ruler of the Frostblood kingdom.

But Ruby is the only Fireblood in a castle of frost and ice, and the courtiers will not accept her. Even worse, the dark threat released from the Frost King’s melted throne is stalking the land, bent on destruction – and as the one who set it free, only Ruby can stop it.

To find the knowledge she needs, she must leave Arcus and journey south to the land of the Firebloods. But the homeland Ruby’s never seen is treacherous, and friend and enemy wear the same face.

If she’s to save both kingdoms, Ruby must figure out who she can trust – and unleash a fire powerful enough to do battle with darkness . . .

Elly Blake loves fairy tales, old houses, and owls. After earning a BA in English literature, she held a series of random jobs before finding her ideal job as a writer and part-time library assistant. She lives in Southwestern Ontario with her husband, kids, and a lively Siberian Husky mix with definite Frostblood tendencies.

Charaktere

Obwohl Ruby in der Gunst des neuen Frostkönigs steht, mit dem sie sich verbündet hatte, um den Frostthron zu zerstören, wird sie im Palast nicht gerade wertgeschätzt. Als vermutlich letzte Fireblood in ganz Tempesia gelingt es ihr nicht, das Vertrauen der Frostbloods zu gewinnen. Dennoch gibt sie alles, was sie hat, um einen Krieg zu verhindern und das Land zu schützen. Selbst wenn sie dafür gegen Arcus Wünsche handeln muss.

Arcus ist vielbeschäftigt mit den Aufgaben, die sein neuer Rang als König von Tempesia mit sich bringt. Auch er hat Probleme, seine Leute für sich zu gewinnen, da viele von ihnen seinem Bruder, dem ehemaligen , korrupten König treu waren und nichts von Arcus neuem, friedlichen Weg halten. Er weiß genau, dass auch seine Zuneigung für Ruby ein Problem darstellt, ist aber nicht bereit, sie aufzugeben. Nicht einmal für sein Land.

Es ist eine Weile her, seit ich den ersten Band gelesen habe und dennoch kann ich eine Entwicklung bei den Protagonisten feststellen. Obwohl sie ihre Gefühle füreinander nicht besprochen haben, zeigen Ruby und Arcus sie dennoch offen, was mir gut gefallen hat. Eher weniger gut fand ich aber, wie wenig Widerstand Ruby gezeigt hat, als jemand anders sein Interesse an ihr äußerte. Und trotzdem konnte die Autorin dafür punkten, dass sehr schnell klar wurde, dass daraus keine nervige Dreiecksgeschichte wird, wie in vielen anderen Büchern. Insgesamt also war ich sehr zufrieden mit den Protagonisten. 

Schreibstil

Elly Blake hat eine Art ins Detail zu gehen, die mir sehr gut gefällt, es aber schwierig macht, alles zu verstehen, da sie sehr viel Gebrauch von wunderschönen, aber eben für Nicht-Muttersprachler eher unbekannten  Wörtern macht. So oft wie bei ihr, musste ich bei keinem englischen Autor zum Übersetzer greifen. Dennoch schafft sie ein fließendes Leseerlebnis und bietet spannende und originelle Ideen. Ein Minuspunkt ist allerdings, dass sie, trotz der durchaus vorhandenen Spannung, eher wenig Reiz in mir geweckt hat, weiterzulesen. Ist man mittendrin, gibt es kein Problem, legt dann das Buch zur Seite, gibt es wichtigeres. 

„I fear you are climbing much higher than you were meant to. Like Pragera, who tried to climb Mount Tempus to reach the home of the gods and was doomed to plummet eternally as punishments for his hubris.“ – „In the Fireblood Version“, I said, „Cirrus takes pity on him and gives him wings as he falls.“ – „Then let us hope your version is the correct one. You are closer to the edge than you think.“

Ruby & Lord Ustathius
Seite 11

Fazit

Ich kann nicht sagen, ob mir der zweite Band besser oder schlechter gefällt, als der erste, aber er bietet auf jedenfalls genauso viel Spannung, wie der erste, und zusätzlich noch ganz viele neue Eindrücke und Erkenntnisse. Von einigen hätte ich mir gewünscht, dass sie etwas eleganter in das Geschehen verwickelt worden wären, mit einer angemessenen und originellen Entwicklung, doch vieles kam mir dann doch zu plötzlich, sowohl auf das Timing, als auch auf die Persönlichkeit der betroffenen Person bezogen. Viele der neuen Wendungen haben das Buch sowohl spannender, als auch langweiliger gemacht, da die Trilogie nun, meiner Meinung nach, in eine sehr ordinäre und vorhersehbare Richtung schwankt. Natürlich hoffe ich, dass ich mich da irre, aber die Klischees, die das Finale von „Fireblood“ plötzlich hervorgebracht haben, sind jetzt eben ein fester Teil der Geschichte.

4/5

Ein Gedanke zu „(Rezension) Fire Blood“

Kommentar verfassen