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(Rezension) Six of Crows

Willkommen zu meiner Rezension zu „Six of Crows“ von Leigh Bardugo

Autorin: Leigh Bardugo

Verlag: Hachette Children’s Group

Seitenanzahl: 512

Kaufpreis: 16, 69 EUR

Erscheinungsdatum: 11. Oktober 2018

ISBN: 978-1-5101-0628-4

Autorin: Leigh Bardugo

Verlag: Hachette Children’s Group

Seitenanzahl: 512

Kaufpreis: 16, 69 EUR

Erscheinungsdatum: 11. Oktober 2018

ISBN: 978-1-5101-0628-4

Criminal prodigy Kaz Brekker is offered a chance at a deadly heist: break into the Ice Court – a military stronghold that has never been breached – and retrieve a hostage whose knowledge could change Grisha magic forever. To succeed would mean riches beyond his wildest dreams – but he can’t pull it off alone . . .

A convict with a thirst for revenge.
A sharpshooter who can’t walk away from a wager.
A runaway with a privileged past.
A spy known as the Wraith.
A Heartrender using her magic to survive the slums.
A thief with a gift for unlikely escapes.

Six dangerous outcasts. One impossible heist. Together they might just be unstoppable – if they don’t kill each other first.

Leigh Bardugo wurde in Jerusalem geboren und wuchs in Los Angeles auf. Nach Stationen im Journalismus und im Marketing kam sie schließlich als Special Effects-Designerin zum Film. Leigh lebt und schreibt in Hollywood.. Michelle Gyo studierte in Mainz Germanistik und Buchwissenschaft und arbeitete danach als Lektorin bei Piper Fantasy und Random House. Aus Neugier machte sie sich nach zehn Jahren Verlagsarbeit selbständig, seither lebt sie, wo sie will, wandert häufig durch phantastische Welten, kann nicht ohne Kaffee, Katzen und Kreativität und übersetzt Bücher aus dem Englischen.

Joost had two problems: the moon and his mustache.

Erster Satz
Seite 9

Herzenscharaktere

Nach der „Grisha“ Trilogie war ich sofort verliebt in die einzigartigen Charaktere, die Leigh Bardugo erschaffen hatte. Jetzt habe ich „Six of Crows“ gelesen und bin bereit jeden einzelnen von ihnen aufzugeben, denn Leute, die Krähen sind die aller coolsten überhaupt! Nikolai Lantsov teilt sich jetzt einen Thron mit Kaz Brekker, dem Anführer der Dregs. Sein Charakter ist so wahnsinnig faszinierend und konnte mich von der ersten Sekunde an einnehmen. Mir gefällt seine kaltherzige, einzigartige Persönlichkeit, hinter der sich ein verletzter und traumatisierten Junge versteckt, so sehr. Auch Inej, Jesper, Nina, Matthias und Dylan sind authentische, starke und liebenswerte Protagonisten, von denen jeder einzelne einen besonderen Platz in meinem Herzen bekommen hat.

Van Eck’s gaze locked on his. „You’ve seen what this drug can do. I assure you it is just the beginning. If jurda parem us unleashed on the world, war is inevitable. Our trade lines will be destroyed, and our markets will collapse. Kerch will not survive it. Our hopes rest with you, Mister breaker. If you fail, all the world will suffer for it.“

„Oh, it’s even worse than that, Van Eck. If I fail, I don’t get paid.“

Kaz Brekker
Seite 62

Leigh Bardugo

Bevor ich mich auf ihre Bücher eingelassen hatte, konnte ich den Hype der Autorin weder nachvollziehen, noch ertragen. Ich verstand einfach nicht, was ihre Fantasybücher von anderen Fantasybüchern unterscheiden sollte. Jetzt verstehe ich es. Es ist die Autorin selbst, die besonders ist. Mit ihren unglaublichen Ideen und einem Schreibstil, der einen in ihre Welt entführt, konnte sie mich beeindrucken, wie es kaum ein Autor oder eine Autorin vor ihr geschafft hat. Die Liebe, die sie für ihre Charaktere aufbringt spiegelt sich in jeder Zeile wieder und macht es dem Leser umso einfacher, sie ebenfalls zu empfinden. 

Hektischer Showdown

Den Großteil des Buchs über hatte ich keine Probleme mit der Sprache, doch je näher ich dem Finale rückte, desto mehr haben sich die Ereignisse überschlagen und es mir etwas schwerer gemacht, den Geschehnissen zu folgen. Spätestens beim Showdown im fjerdanischen Gefängnis sind mir einige Details leider verloren gegangen, sodass ich mir nicht alles, wie üblich, bildlich vorstellen konnte. Doch insgesamt war das Buch dennoch leicht verständlich und lief wie ein Film vor meinen Augen ab. 

„What’s the job?“ „An impossible job, near certain death, terrible odds, but if we scrape it…“ He paused, fingers on the buttons of his waistcoat, his look distant. almost dreamy. It was rare, that she heard such an excitement in his raspy voice. „Should we scrape it?“, she prompted. He grinned at her, his smile sudden and jarring as a thunderclap, his eyes the near-black of bitter coffee. „We’ll be Kings and Queens, Inej. Kings and Queens.“

Kaz Brekker
Seite 71

Mein Fazit

Mit „Six of Crows“ hat Bardugo einen epischen und brisanten Prison Break Roman geschrieben, der besonders aufgrund seines Fantasy Settings einfach einzigartig wurde! Mit jedem neuen buch legt die Autorin nochmal eins drauf – selbst wenn man glaubt, dass das nicht möglich sei – und liefert eins ein fantastisches Abenteuer voller gefahren, Intrigen und Magie. Ich bin ein so großer Fan geworden!

5/5

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