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Rezension: Der Kuss des Dämons

Autorin: Lynn Raven
Verlag: cbt Fantasy
Seitenanzahl: 335
Eine amerikanische Highschool.
Ein düsteres Familiengeheimnis.
Eine gefährliche Liebe.
Es beginnt als Liebe auf den zweiten Blick – nie im
Leben hätte die junge Dawn für möglich gehalten, 
dass ihre Gefühle ausgerechnet von Julien
erwidert werden. Er ist der unnahbar Coole und
unheimlich schöne Neue an der Highschool.
Doch Julien hat ein Geheimnis, dass Dawn
in die Welt der Vampire führt…
Eine Vampirgeschichte mal ganz anders…



Dawn weiß nicht was sie von dem neuen Herzensbrecher an der Schule
 halten soll, doch er scheint das in ihrem Fall genau zu wissen. Er kann
 sie nicht ausstehen. Und da er das auf kreative Art und Weise oft unter 
Beweis stellt, kann sie ihn auch nicht leiden. Und dennoch ist da etwas an 
ihm, dass sie fasziniert und gleichzeitig neugierig macht. Zudem behauptet 
er plötzlich er hatte sie auf Abstand gehalten, um sie vor ihm zu schützen, 
da er „gefährlich“ sei. Dawn hat ihre eigene Meinung und zeigt ihm schnell 
dass das keinen Sinn hat. Zugegeben, es ist nicht leicht, in einer Beziehung 
mit Julien DuCraine, schließlich sind da die mordlustigen Mädchen, die Dawn 
jetzt hassen, das ständige „Du-sollst-keine-Fragen-stellen“ von Julien selbst, 
und die Tatsache, dass ihre Freunde sich immer mehr von Dawn distanzieren. 
Aber all das rückt schnell in den Hintergrund als die beiden sich plötzlich 
richtigen Problemen stellen muss. Gefährlichen Problemen.


Dawn Warden

Dawn ist die Hauptperson in dem Buch und eine starke Persönlichkeit.
Sie ist ziemlich stur, und ein neugieriger Mensch, und kann durchaus bissig 
sein, wenn sie es will. Sie hat Julien keine Wahl gelassen, und ist gegen
seinen Willen immer bei ihm gewesen, als er sie gebrauch hat. 

Julien DuCraine
Julien ist neu an der Schule und fällt natürlich jedem auf.
Neuer Schüler, gutaussehend, begehrt, Herzensbrecher.
Aber mit Dawn meint er es ernst. Er ist vom Charakter her
ziemlich altmodisch. Er hält sehr viel von Ehre und würde
für die Leute die er liebt alles tun. Für Dawn riskiert er sein Leben.
Lynn Raven war schon immer meine absolute Lieblingsautorin, und mit
diesem Buch liefert sie mir einen weiteren Grund sie zu verehren. Das Buch 
wurde von Anfang bis Ende so geschrieben, dass man sich nur schwer davon
 losreißen kann. Gegen Ende hin war es schlicht und ergreifend unmöglich.
Noch dazu ist es an einigen Stellen durchaus lustig geschrieben, neben der 
Spannung war auch die Unterhaltung nicht aufzuhalten. Ein bisschen Sarkasmus 
hier, ein bisschen Witz dar, das hat die Story sogar noch angenehmer zum 
lesen gemacht. Der Schreibstil der Autorin grenzt an Perfektion, und niemand 
könnte mit irgendeinem verzweifelten Versuch das Gegenteil beweisen.

 >>Ich werde im Schutze der Nacht heimlich wie Romeo zu 
Julia durch dein Fenster zu dir kommen und hoffen, dass dein 
böser Onkel mich nicht dabei erwischt und in einen tiefen 
Kerker werfen lässt.<<

>>Romeo und Julia waren am Ende beide tot.<<

 >>Wir müssen ihnen ja nicht alles nachmachen.<<   

Das Cover ist ein bisschen düster gestaltet, es ist interessant und ansprechend,
mit roten Verschnörkelungen auf blauem Hintergrund. Als Blickfang die
Frau und der Mann, die Dawn und Julien darstellen, kurz vor einem Kuss,
passend zum Titel „Der Kuss des Dämon“
                                                                                                                                                          
So viel gibt es gar nicht mehr zu sagen. Mir hat das buch auch beim Zweiten Mal
sehr gut gefallen, ich war der Spannung rettungslos ausgeliefert, und konnte 
mich nicht zurückhalten, Seite für Seite zu verschlingen. 
Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, es war mir ein leichtes, mich in
sie hineinzuversetzen und da war die ein oder andere Träne nicht zu
vermeiden. 



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