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(Rezension) Amani – Verräterin des Throns

Titel: Amani – Verräterin des Throns

Autorin: Alwyn Hamilton

Verlag: cbt

Seitenanzahl: 535

Kaufpreis: 16, 99 EUR

Erscheinungsdatum: 11. September 2017

Seit fast einem Jahr kämpft Amani für den Rebellenprinzen, als sie aufs Schlimmste verraten und an den Sultan ausgeliefert wird – ihren Todfeind. Ihrer Djinni-Kräfte beraubt und getrennt von ihrer großen Liebe heißt es für das Wüstenmädchen überleben um jeden Preis. Denn der Sultanspalast ist eine wahre Schlangengrube, in dem Intrigen und mysteriöse Todesfälle an der Tagesordnung sind. Amani riskiert ihr Leben, indem sie als Spionin den Rebellen Botschaften zukommen lässt. Doch je mehr Zeit sie in Gesellschaft des berüchtigten Sultans verbringt, desto öfter kommen Amani Zweifel: Steht sie wirklich auf der richtigen Seite?

Alwyn Hamilton wurde in Toronto geboren, doch ihre Familie pendelte zwischen Kanada, Frankreich und Italien hin und her, bis sie sich schließlich in Frankreich niederließ. Sie studierte Kunstgeschichte in Cambridge, wo sie 2009 ihren Abschluss machte. Heute wohnt sie in London und arbeitet dort für das Auktionshaus Christie’s. Ihr Debüt Rebellin des Sandes ist ein National Indie- und New York Times-Bestseller und gewann 2016 den Good Reads Debut Choice Award.

Charaktere

Schreibstil

Der Großteil des Buchs ist aus Amanis Sicht geschrieben, doch beim Einstieg und ein paar mal mittendrin wechselt es in eine Erzähler-Sicht, um die Ereignisse dramatisiert zu erläutern. Ich finde diesen dramatischen Effekt super. Leute wie ich, die den ersten Teil nicht gelesen haben, sollten bei diesem keine Probleme haben, da die Handlung des ersten Bands im Einstieg nochmal aufgegriffen werden. Auch das hat mir gut gefallen. Im Normalfall bevorzuge ich es, dass die Geschehnisse der vergangenen Teile in der Story an sich erzählt werden, wie in einigen anderen Bücher, da ich extra Kapiteln dafür eher abgeneigt bin, aber die kleine Geschichtsstunde fand ich irgendwie toll.

Fazit

Den Einstieg fand ich, wie schon erwähnt, super. Ich bin sofort gut reingekommen. Mit den Charakteren konnte ich mich schon von Anfang an gut anfreunden, sie alle sind mir ans Herz gewachsen. Mein Lieblingscharakter ist gar nicht oben aufgelistet, aber ich muss ihn trotzdem einfach erwähnen. Imin ist eigentlich ein Mädchen, doch aufgrund ihrer Demdji-Kräfte kann sie sich in jede beliebige Person verhandeln, die sie will. Teilweise verwirrt hat mich das schon, weil es ihm Buch manchmal „sie“ und manchmal „er“ hieß, auch wenn ihre Gestalt gerade unerwähnt ist, aber daran konnte ich mich schnell gewöhnen. Das Buch kann ich mit gutem Gewissen weiterempfehlen, da ich es einfach toll fand. Keine Makel zu finden!

5/5

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