4 Sterne, Allgemein, Dystopie, Fantasy

(Rezension) Calypso – Zwischen den Welten

Autorin: Fabiola Nonn

Verlag: Arena

Seitenanzahl: 202 (E-Book)

Kaufpreis: 2, 99 EUR

Erscheinungsdatum: 1. Juli 2017

EAN: 9783401840192

Autorin: Fabiola Nonn

Verlag: X

Seitenanzahl: 202 (E-Book)

Kaufpreis: 2, 99 EUR

Erscheinungsdatum: 1. Juli 2017

EAN: 9783401840192

Nachdem das Ökosystem auf weiten Teilen der Erdoberfläche kollabierte, suchten die Menschen unter Wasser Zuflucht. Noemi lebt mit ihrer Familie in einer der größten submarinen Städte: Calypso – benannt nach der Meeresgöttin und Herrscherin über das sagenumwobene Volk der Ondine. Seit sie denken kann, fühlt Noemi sich von der geheimnisvollen Tiefsee angezogen und versucht die Mythen des Meeres zu ergründen. Als sich dabei jedoch immer wieder tragische Unfälle ereignen, die schließlich sogar die Existenz der Stadt bedrohen, zieht Noemi die einzig mögliche Konsequenz und ergreift die Flucht. Auf sich allein gestellt begibt sie sich auf eine gefährliche Reise, die sie nicht nur ihrer wahren Herkunft, sondern auch ihrer großen Liebe näherbringt.

Fabiola Nonn, geboren 1989, studierte an der Freien Kunstschule Stuttgart und an der Hochschule für Kunsttherapie Nürtingen. Neben ihrem Beruf als Kunsttherapeutin schreibt sie Kinder- und Jugendbücher. Die Autorin lebt und arbeitet in Stuttgart.

Charaktere

Noemi ist Protagonistin des Buches. Sie ist in gewisser Hinsicht ein Problemkind, da sie scheinbar einige Unfälle zu Verantworten hat, für die sie sogar von der Schule verwiesen wird. Sie will herausfinden, was es damit auf sich hat, was das alles mit ihr zu tun hat und was sie mit dem Wasser dort draußen verbin

Außerhalb der Kuppel findet sie Ashek. Er ist vom Volk der Ondine, die offiziell als Sage abgetan werden. Noemi glaubte schon immer an sie. Die beiden teilen eine Verbindung, doch keiner von ihnen weiß, wieso. Noemi ist nicht weniger neugierig als Ashek es selbst ist, so kommt es, dass sie sich beim ersten richtigen Treffen mit Fragen überhäufen. 

Jonaz ist ein unverschämter und vorlauter, ein bisschen zu selbstbewusster Junge und Teil der Crew auf der „Acheron“. Trotzt dem Hass, dem Noemi ihm anfangs entgegenbrachte, baut sich zwischen den beiden etwas auf, dass man vielleicht Zuneigung nennen könnte. 

Schreibstil

Der Schreibstil war gut. Einiges ist mir schon aufgefallen. Anfangs gab es eine Szene, die den Vorfall beschreibt, für den sie der Schule verwiesen wurde. Ich wüsste bis jetzt nicht, ob sie träumte, oder nicht, wenn sie nicht den Verweis hätte. Das hat mich teilweise richtig verwirrt. Außerdem könnten viele Kapitel viel mehr ausgebaut werden, um mehr Spannung reinzubringen. So war es leider nicht nicht so oft mitreißend. Als letztes noch die Beziehung zwischen Jonaz und Noemi. Mir kam es so vor, als wäre die Zuneigung ganz plötzlich auf einmal da, obwohl sie ihn vorher gehasst hatte. Das hätte meiner Meinung nach mehr ausgebaut werden müssen. So ganz nachvollziehen kann ich den plötzlich Sinneswandel nämlich nicht. Das klingt aber schlimmer als es ist. Dennoch war das Buch gut!

Fazit

Trotz meiner Beschwerden kann ich das Buch wirklich nicht schlecht nennen. Es hatte einige interessante Wendungen und Einfälle, die mir sehr gefallen haben. Die Ideen der Autorin für das Buch finde ich wirklich gut. Wenn ich wieder für ein neues Rezensionsexemplar Zeit habe frage ich vielleicht auch den zweiten Teil an, da ich wirklich gespannt bin, wie man die Geschichte jetzt fortsetzen kann, und welche Ideen Fabiola (Autorin) weiter miteingebet hat. Und vielleicht gefallen mir die Fortsetzungen sogar besser, weil meine Mängel schon alle bemerkt wurden. Insgesamt kann ich dem Buch einfach keine 3 Sterne geben, es fühlt sich einfach nicht richtig an. Deshalb sind es von mir gerundete 4 Sterne für „Calypso – zwischen den Welten“

4/5

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