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(Rezension) deep passion

Titel: Deep passion

Autor/in: J. Kenner

Verlag: Diana

Seitenanzahl: 336

Kaufpreis: 9, 99 EUR

Erscheinungsdatum: 11. Juni 2018

Zum Buch

Der Hollywood-Shootingstar Lyle hält sich von Beziehungen fern. Doch als er in einer kompromittierenden Situation mit dem Escortgirl Sugar Laine fotografiert wird, bleibt ihm nur eins, um seine Karriere zu retten: Er gibt seine Verlobung mit ihr bekannt. Sugar willigt in das Täuschungsmanöver ein, weil sie Geld braucht, um ihr Zuhause zu retten. Was als Spiel beginnt, führt für beide schon bald zu gefährlichen Gefühlen …

Charaktere

Sugar Laine hasst ihren Namen, und wird deshalb von allen nur Laine genannt. Sie wohnt alleine in einem Haus, das mal ihrer Familie gehörte und dieses bedeutet ihr mehr als alle andere. Doch aufgrund von zu hohen Schulden, die sie sich mit der Renovierung ihres Zuhauses eingebrockt hat, droht sie es an die Bank zu verlieren. Deshalb braucht sie Geld. Ihre Freundin Joy verschafft ihr einen Job als Escortgirl, doch das passt eigentlich gar nicht zu der hart arbeitenden Tierliebhaberin.
Lyle Tarpin ist ein berühmter Schauspieler und kann sich vor Ruhm bald kaum mehr retten. So sehr das Schauspielern jedoch seiner Leidenschaft ist, so sehr verhasst ist ihm die ganze Aufmerksamkeit und das Rampenlicht. Er hat eine dunkle Vergangenheit, die er vor den Kameras verstecken muss, und als Ventil für seine Gefühle nutzt er Sex mit Callgirls. So trifft er auch auf Sugar…
Wie ich es von J. Kenner bereits gewohnt bin, haben die Charaktere eine traurige Hintergrundgeschichte, beide tragen Narben von ihrer Vergangenheit. Doch das ist es, was die Bücher immer so spannend macht. Leider hat mich dieser Band vom Schreibstil her eher enttäuscht, etwas, dass ich von der Au-
torin gar nicht kenne. Ich hab allerdings die Vermutung, dass auch einiges an der Übersetzung gescheitert ist – unglücklicherweise ist jedoch nicht alles darauf zurückzuführen. Wie gewöhnlich ist die weibliche Protagonistin, in diesem Fall Sugar, die Ich-Erzählerin. Zwischendurch sind einige Kapitel auch im allwissenden Erzählstil auf Lyle fokussiert.

Die 1965 geborene New-York-Times- und SPIEGEL-Bestsellerautorin J. Kenner arbeitete als Anwältin, bevor sie sich ganz ihrer Leidenschaft, dem Schreiben, widmete. Ihre Bücher haben sich weltweit mehr als drei Millionen Mal verkauft und erscheinen in über zwanzig Sprachen. J. Kenner lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern in Texas, USA.

Fazit

Dass mich der Schreibstil des Buchs dieses Mal enttäuscht hat, heißt nicht, dass ich das es schlecht fand. Es ist definitiv nicht mein Lieblingsband von J. Kenner, und auch die Protagonisten sind nicht meine Favoriten, doch abgesehen davon, hat mir die Geschichte gut gefallen! Trotzdem muss ich darauf hinweisen, dass der zweite Band der Deep-Reihe deutlich schlechter ist, als der vorherige Band oder die anderen Reihen, die ich bereits von der Autorin gelesen habe. Sowohl der Schreibstil, als auch einige Szenen im Buch hatten auf mich nicht die gewünschte Wirkung, selbst die Charaktere sind mir nicht so ans Herz gewachsen, wie ich es eigentlich für selbstverständlich hielt. Doch obwohl es nicht dem gewöhnlichen Level der Autorin entspricht, handelt es sich hier trotzdem noch um ein wirklich gutes Buch!

4/5

0 Gedanken zu „(Rezension) deep passion“

  1. Hallo Lilly,
    ich habe von der Autorin bislang noch kein Buch gelesen. Ich muss aber sagen, dass du mich mit deiner Rezension gerade sehr neugierig gemacht hast. Da muss ich mir die anderen Werke von J. Kenner unbedingt nochmal genauer ansehen. Vielen Dank für diese interessante Buch-/Autorenvorstellung :o)

    Liebe Grüße
    Tanja :o)

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