3 Sterne, Allgemein, Erotik

(Rezension) Lovecoach

Titel: Lovecoach

Autorin: Sophie Andresky

Verlag: Heyne hardcore

Seitenanzahl: 300

Kaufpreis: 15, 00 EUR

Erscheinungsdatum: 25. Mai 2020

Warnung! In dieser Rezension werden diverse Kraftwörter und 
Fetische angesprochen, die im Roman genannt/ausgeübt werden!

Karla steht vor der schwierigsten Aufgabe in ihrer Karriere als Liebes-Doc und selbsternannter Sexpertin: Sie muss mit ihrem eigenen Liebeskummer fertig werden. Also wagt sie den erotischen Selbstversuch: Sie installiert die angesagte neue Dating-App »Lovecoach« und hält sich an den Ratschlag, den sie ihren KundInnen immer gibt: Zehn erste sexuelle Male, so ihre These, dann ist man frei und kann sich ohne Groll entscheiden, wie man weiter leben und lieben möchte. Statt an love-eat-pray glaubt Karla an lick-pet-fuck. Aber zwischen Theorie und Praxis besteht ein Unterschied, wie Karla schnell feststellen muss.

Sophie Andresky, geboren 1973, lebt als freie Autorin in Berlin. Mit dem Bestseller Vögelfrei und den folgenden Romanen wurde sie zur erfolgreichsten Erotik-Autorin Deutschlands. Ihre Artikel erschienen in zahlreichen Magazinen, derzeit schreibt sie für den Playboy.

Charaktere

Karla ist Liebeskummer-Doc und hat als Freiberufliche für ein Sex-Magazin geschrieben, in dem sie fragen von verzweifelten Lesern beantwortet hat. Seit sie sich selbstständig gemacht hat, gibt sie den Kunden in ihrer Praxis ähnliche Ratschläge und hilft ihnen über ihre Probleme hinweg. Da das immer noch kaum Geld einbringt, hat sie einen Job in einer Fernsehserie angenommen, in der ihre Hilfe als Sexpertin für die Kanidaten gebraucht ist.

Tilda hat eine etwas raufe Ver-gangenheit und hat demnach etwas gebraucht, bis sie fand, was ihr guttut. Nämlich das naturgetreue Leben in einer Kommune. Zusammen mit ihren Bruderknechten und Schwester-mägden lebt sie  autark auf einer Farm, wo sie gemeinsam anbau-en, singen, und der Natur danken. Trotz ihres Grundsatzes der Keuschheit, trifft sie sich im Geheimen mit Sexpartnern, die sich ihrer Dominanz unterwerfen.

Mieze ist die einzige Verheiratete der vier Freundinnen, doch des-halb ist sie nicht unbedingt glücklicher. Ihr Frau Noëma hält nämlich nichts von monogamen Beziehungen und schläft auch gerne mal mit anderen Frauen. Obwohl Mieze wusste, worauf sie sich einließ, macht ihr das zu schaffen, weshalb sie überlegt, wie sie Noëma für sich alleine haben kann. Ihre außergewöhn-lich guten Backkünste sind dabei ein wichtiger Teil ihres Plans.

Unter dem anonymen Nickname FeinFrankstone ist Fine – wie eigentlich jeder – auf der App Lovecoach angemeldet. Auf was festes ist sie nicht aus, und schon gar nicht auf etwas reales. Ihr Ding sind Chat- und Telefonsex – befriedigend und simpel. Auf ihrem professio-nellen PicPlay-Account – der als feministisches Projekt begonnen hat – postet sie mittlerweile lauter Bilder von Werbeprodukten und verdient somit ihr Geld. 

Karla ist Liebeskummer-Doc und hat als Freiberufliche für ein Sex-Magazin geschrieben, in dem sie fragen von verzweifelten Lesern beantwortet hat. Seit sie sich selbstständig gemacht hat, gibt sie den Kunden in ihrer Praxis ähnliche Ratschläge und hilft ihnen über ihre Probleme hinweg. Da das immer noch kaum Geld einbringt, hat sie einen Job in einer Fernsehserie angenommen, in der ihre Hilfe als Sexpertin für die Kanidaten gebraucht ist.

Tilda hat eine etwas raufe Vergangenheit und hat demnach etwas gebraucht, bis sie fand, was ihr guttut. Nämlich das naturgetreue Leben in einer Kommune. Zusammen mit ihren Bruderknechten und Schwestermägden lebt sie autark auf einer Farm, wo sie gemeinsam anbauen, singen, und der Natur danken. Trotz ihres Grundsatzes der Keuschheit, trifft sie sich im Geheimen mit Sexpartnern, die sich ihrer Dominanz unterwerfen.

Mieze ist die einzige Verheiratete der vier Freundinnen, doch des-halb ist sie nicht unbedingt glücklicher. Ihr Frau Noëma hält nämlich nichts von monogamen Beziehungen und schläft auch gerne mal mit anderen Frauen. Obwohl Mieze wusste, worauf sie sich einließ, macht ihr das zu schaffen, weshalb sie überlegt, wie sie Noëma für sich alleine haben kann. Ihre außergewöhnlich guten Backkünste sind dabei ein wichtiger Teil ihres Plans.

Unter dem anonymen Nickname FeinFrankstone ist Fine – wie eigentlich jeder – auf der App Lovecoach angemeldet. Auf was festes ist sie nicht aus, und schon gar nicht auf etwas reales. Ihr Ding sind Chat- und Telefonsex – befriedigend und simpel. Auf ihrem professionellen PicPlay-Account – der als feministisches Projekt begonnen hat – postet sie mittlerweile lauter Bilder von Werbeprodukten und verdient somit ihr Geld. 

Schreibstil

Geschrieben ist das Buch in der dritten Person. Dabei wechseln die Perspektiven meistens nach einem Kapitel zwischen den vier Protagonistinnen, wenn nicht gerade der gemeinsame Chat der Freundinnen wiedergegeben wird. Im eigentlichen Fokus steht Karla. Insgesamt bin ich wirklich zwiegespalten, denn, obwohl der Schreibstil der Autorin sehr lebhaft und mitreißend war, ist das Buch eigentlich ein Beispiel für genau die Art Erotikroman, die ich absolut nicht leiden kann. Komplett ohne Klasse – und vermutlich auch ohne nachzudenken wie unheimlich dämlich das alles klingt – verwendet die Autorin am laufenden Band Begriffe wie „Fötzchen“, „Mösensaft“, „Pflaume“, oder auch „Fotzgrotte“. Ein Erotikroman sollte nicht so extrem abtörnend sein. 

Fazit

Trotz meinen Problemen mit Andreskys Wortwahl, kann ich nicht leugnen, dass ich das Buch in wenigen Stunden durch hatte. Die einzigartigen Charaktere, und die kühnen Einfälle der Autorin sorgen für einen Haufen unerwarteter, aber aufregender Situationen, die dich überraschen und gebannt ans Buch fesseln. In welchem anderen Roman nimmt die Protagonistin einfach mal so an einer Orgie teil? Dennoch gab es auch andere Dinge, die ich ehrlich gesagt einfach unbehaglich und cringy fand. Dabei möchte ich erwähnen, dass ich über keinen Fetisch urteile – es geht lediglich um meine persönliche Meinung! Aber für Leute wie mich sind manche hardkinks (wie „Golden Shower“, oder… ich weiß wirklich nicht wie man ein Faible für „Affenfötzchen“ bezeichnen soll, aber eben sowas) einfach unangenehm.

3.5/5

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