2020, Allgemein, Juli, Lesemonat

Lesemonat: Juli 2020

Ich bin ziemlich stolz, dass ich endlich wieder in einen gesunden Lese-Rhytmus gefunden habe (damit meine ich, mehr als 4 lausige Bücher zu lesen). Mit sieben Büchern im Juli habe ich endlich wieder meine Durchschnittskapazität erreicht. Juhu! Natürlich verdanke ich das zu einem Großteil den Ferien, die letzten Monat endlich angefangen haben – und wenn die im September um sind, werde ich noch weniger Zeit für das Lesen haben, da ich dann in der Oberstufe bin. Hilfe. aber ich habe noch so ziemlich fünf Wochen um diese Identitätskrise zu verarbeiten, und in dieser Zeit werde ich lesen, was das Zeug hält!

1. The Dark Calling, Kresley Cole

Nachdem ich Jahre auf den fünften Band der Arcana-Chroniken gewartet habe, hat mich dieser Roman absolut nicht enttäuscht. Stattdessen ist mir wieder klargeworden, weshalb diese Reihe es erst zu meiner absoluten Nummer 1 geworden ist. Dieses Buch zu lesen – und es klingt extrem dämlich – war ein Gefühl von purem Glück. Ich habe mich in der Geschichte verloren, und konnte es kaum aus der Hand legen. Jetzt heißt es: warten auf den sechsten Band! Definitiv mein Highlight im Juni!

5/5

2. Contender - The Chosen, Taran Matharu

Den ersten Band der Contender-Reihe hatte ich tatsächlich schon im Juni angefangen, aber aus mangelndem Interesse habe ich mich anderen Rezensionsexemplaren gewidmet. Da ich dann aber ein bisschen Zeit hatte, habe ich beschlossen, dem Buch eine zweite Chance zu geben, und das war definitiv die richtige Entscheidung. Wo es trotz allem ein paar Schwächen gibt, hat mich das Buch trotzdem mitreißen, beeindrucken und von sich überzeugen können. Besonders die krasse Enthüllung im letzten Kapitel hat dafür gesorgt, dass ich auf jeden Fall dranbleiben will.

4/5

3. Born a Crime, Trevor Noah

Born a Crime war eine Lektüre, die wir im Englischunterricht lesen sollten, und vermutlich die erste überhaupt, die ich nicht beschwert fand. Gewählt hat meine Lehrerin sie, weil es so perfekt zu einem sehr aktuellen Thema passt: Black Lives Matter. Ich habe mich aus mehreren Gründen von diesem Thema entzogen, da es mich psychisch ein bisschen zu sehr mitnimmt, und ich mich schlicht und ergreifend davor schützen möchte. Deshalb habe ich auch keine Rezension zu dem buch geschrieben, da das wieder nur in eine politische Debatte mit mir selbst ausgeartet wäre. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, und wer sich für das Thema interessiert, dem kann ich es nur empfehlen. 

4/5

4. Flashback - Was hast du damals getan?, Andrea Bartz

Flashback ist ein Thriller vom Blogerportal, dessen Kurzbeschreibung mich sehr angesprochen hat. Vom Inhalt war ich allerdings etwas weniger begeistert. Ein Großteil des Buchs war gefüllt mit überflüssigen, langatmigen, und manchmal einfach merkwürdigen Szenen, die es schwierig gemacht haben, sich für den Inhalt zu begeistern. Hier und da wurde es mal spannend, doch insgesamt hielt sich die Aufregung in Grenzen. Leider war mir das Buch zu langweilig, und das Ende zu lang.

3/5

5. Das Gottesspiel, Danny Tobey

Dieses Buch hingegen hat mich gepackt und mitgerissen, und zwar schon von der ersten Seite an. Das Gottesspiel ist ein Science-Fiction/Psycho-Thriller, der auf einer künstlichen Intelligenz, einem Computerspiel, basiert, das sich selbst für Gott hält. Es ist sowohl theologisch, als auch technologisch wirklich ansprechend und informativ und bietet außerdem spannende und nervenauftreibende Szenen, die für Gänsehaut sorgen. Aufgrund des lebhaften Schreibstils und den nachempfindbaren Protagonisten war es einfach, sich in dem Buch zu verlieren!

5/5

6. Das Haus der finsteren Träume, Shaun Hamill

Das Haus der dunklen Träume  hat leider überhaupt nicht  meinen Erwartungen entsprochen. Das heißt nicht, dass es schlecht war. Es ging nur irgendwie in eine komplett andere Richtung, al ich erwartet hatte und war, was gewisse Beziehungen angeht, merkwürdig. Allgemeiner es einfach nicht die Geschichte, die ich mir gewünscht hätte, und meiner Meinung auch nicht die, die sie hätte sein können.

3/5

7. Die Nanny, Gilly Macmillan

Auf dieses Buch habe ich mich schon sehr gefreut, und dementsprechend war ich auch echt happy, es lesen zu können. Schon von Anfang an konnte ich mich gut auf die Geschichte und die Charaktere einlassen, auch wenn ich im Falle der Protagonisten sagen muss, dass sich meine Gefühle im Laufe des Buches um 180° gedreht haben, sodass mein Lieblingscharakter am Ende tatsächlich genau der war, den ich am Anfang am wenigsten gemocht habe. Das ist neu für mich und irgendwie ziemlich cool. Insgesamt hat das Buch einen guten Eindruck hinterlassen und Spaß gemacht zu lesen. Das Ende hätte ein bisschen besser sein können.

4/5

Books give us some
place to go when we have
to stay where we are

Kommentar verfassen