3 Sterne, Allgemein, Englisch, Fantasy

(Rezension) Vengeful

Titel: Vengeful (Deutsch: Vengeful – Die rache ist mein)

Autorin: V. E. Schwab (auch: Victoria Schwab)

Verlag: Titan Books

Seitenanzahl: 592

Kaufpreis: 10, 09 EUR

Erscheinungsdatum: 19. März 2019

A super-powered collision of extraordinary minds and vengeful intentions—V. E. Schwab returns with the thrilling follow-up to Vicious.
Magneto and Professor X. Superman and Lex Luthor. Victor Vale and Eli Ever. Sydney and Serena Clarke. Great partnerships, now soured on the vine.
But Marcella Riggins needs no one. Flush from her brush with death, she’s finally gained the control she’s always sought—and will use her newfound power to bring the city of Merit to its knees. She’ll do whatever it takes, collecting her own sidekicks, and leveraging the two most infamous EOs, Victor Vale and Eli Ever, against each other once more. With Marcella’s rise, new enmities create opportunity—and the stage of Merit City will once again be set for a final, terrible reckoning.

Victoria (V. E.) Schwab ist die Autorin der »Weltenwanderer«-Trilogie und der »New York Times«-Bestsellerserie »Vicious & Vengeful«. Sie wurde 1987 als Kind einer englischen Mutter und eines amerikanischen Vaters geboren und ist seitdem von unstillbarem Fernweh getrieben. Wenn sie nicht gerade durch die Straßen von Paris streunt oder auf irgendeinen Hügel in England klettert, sitzt sie im hintersten Winkel eines Cafés und spinnt an ihren Geschichten

Charaktere

Im ersten Band war die Zahl der Charaktere noch sehr überschaubar, aber im zweiten  spielen Victor, Sydney, Mitch und Eli nur einige von vielen Rollen. Das fand ich zum einen ziemlich schade, da sie für mich genau das sind, was Vicious so grandios gemacht hat. Zum anderen wurde es einfach viel zu unübersichtlich. Marcella Riggins ist die neue böse Bedrohung, aber ehrlich gesagt konnte sie mich nicht begeistern. Trotz ihrer durchaus überzeugenden, feministischen und vor allem starken Persönlichkeit, fand ich an den Kapiteln aus ihrer Sicht am wenigsten Gefallen.  

Schreibstil

Wie bereits in Vicious geht die Autorin nicht chronologisch vor. Stattdessen wirft sie im Laufe des Buchs fast beliebig Kapitel aus verschiedenen Zeitpunkten in einem Zeitraum von 5 Jahren nach den Ereignissen des ersten Bands ein, was nach einer Weile einfach für Verwirrung sorgte. Die vielen Perspektivenwechsel und Zeitsprünge haben für viele langatmige Stellen gesorgt.

Some people were matches, a bit of light and no heat. And some people were furnaces, all heat but little light. And then, once in a blue moon, there was a bonfire, something so hot and bright you couldn’t stand too near without burning. Marcella was a bonfire if ever June saw one.

June
Seite 371

Fazit

Vengeful ist nur ein Hauch von dem, was Vicious war, und auch nur ein Hauch von dem, was es hätte sein können. Vor lauter Perspektivenwechsel und Zeitsprüngen konnte man die eigentliche Story gar nicht mehr ausmachen. Das ist ziemlich schade. Trotzdem hatte das Buch auch durchaus spannende und amüsante Stellen, bei denen das eigentliche Talent der Autorin durchsickert. Besonders das Ende hat es für mich wieder hingerückt, da das ganze Chaos sich aufgelöst und stattdessen einem spannenden Finale Platz gemacht hat.

3.5/5

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